Seite "Der Berger - Test Teil 1 von 3" in der Rubrik "Materialkunde Spez."
Der fortgeschrittene Bogenschütze, der bereits über eine stabile Schießtechnik verfügt und bereits mehr als die Grundlagen des Bogenschießens beherscht (häufig nach 2 - 3 Jahren) muss nun als nächsten Schritt das Feintuning des Bogens verbessern. Die ideale Buttoneinstellung bringt auf den großen Distanzen zusätzliche Ringe. Der "Berger - Test" hilft die ideale Buttoneinstellung zu ermitteln. Allerdings muss hierfür das Grobtuning sitzen und der Bogenschütze wirklich über eine konstante Schießtechnik verfügen, sonst ist die Arbeit umsonst und das Ergebnis zum heulen. Wer dies beherrscht, kann den Pfeil zu einem beständigeren Pfeilflug bewegen was als Ergebnis mehr Ringe, und einen höheren Stern bedeutet.
Die Voraussetzung für einen Berger - Test ist:
Der Berger - Test ist eine Ergänzung zum Blankschaft - Test. Nachdem das Grobtuning durchgeführt wurde, ermöglicht der Berger - Test die zum Bogen und Schießstil passende Button - Einstellung zu ermittlen. Der Schütze wird für den Aufwand belohnt, in dem er
Wichtig ist, dass der Bogenschütze immer nur eine Änderung auf einmal am Bogen vornimmt. Und anschließend mit einer großen Gedult den kompletten Test wieder von vorne beginnt. Der Bpgenschütze der zum ersten Mal einen Berger - Test schießt, sollte sich auch Rat von einem Trainer oder erfahrenen Bogenschützen holen.
Der Berger - Test hilft auf dem Weg, ein kompletter Bogenschütze zu werden. Ein erfolgreicher Bogenschütze muss sein Material kennen und lieben lernen. An tieferem Wissen im Bereich der Materialkunde kommt man beim Bogenschießen nicht herum. Wer gut Bogenschießen möchte, muss das Material kennen.
Den Berger - Test beginnen:
Zu beginn stellt der Bogenschütze sein Visier auf die 15m - Einstellung. Der Bogenschütze positioniert sich nun 5m vor der Scheibe und schießt seinen ersten Pfeil. Als Ziel nimmt der Bogenschütze das Kreuz oben auf der Zielscheibe, das sich durch das vertikale und senkrechte Kreppband bildet. Anschließend geht der Bogenschütze drei Meter zurück und schießt dort seinen nächsten Pfeil. Dieser Vorgang wird so lange wiederholt, bis 8 Pfeile geschossen sind.
Dabei wird am Bogen NICHTS verändert. Keine Schraube verstellt und keine Visiereinstellung korrigiert. Als Ergebnis erhalten wir ein Trefferbild, dass uns verrät ob der Stift des Buttons und später die Federeinstellung des Buttons verändert werden muss.
Als Wunsch befinden sich alle Pfeile auf der senkrechten Linie. Dann wäre der Buttondruck und der Buttonstift optimal justiert. In der Praxis bildet sich ein kleiner Halbkreis der entweder nach rechts oder nach links ausschlägt. Diese seitliche Abweichung ist der Grund für geänderte Visiereinstellungen nach links und rechts auf den unterschiedlichen Distanzen.
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Links ist eine runde Zielscheibe abgebildet die mit Malerkrepp eine senkrechte Linie enthält. Oben befindet sich, ca. 30 cm unterhalb der Scheibe, eine vertikale Linie. So bildet sich ein Kreuz.
Diese Zielscheibe dient uns als Ausgangspunkt für den Berger Test.
Es ist für den Test wichtig, dass die Linien wirklich vertikal bzw. senkrecht verlaufen. Sonst wird das Testergebnis verfälscht.
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