Seite: "Sicherheitsregeln beim Bogenschießen" in der Rubrik "Sicherheit"
Wer ein paar Sicherheitsregeln beim Bogenschießen beachtet, wird sehr viel Spaß bei dieser Sportart erleben. Der Schuss mit Pfeil und Bogen ist sehr fordernd, wer die Sicherheitsregeln beachtet, wird die Sportart ohne große Zwischenfälle ausüben können.
In den Sportordnungen der Bogensportverbände sind viele Regeln für die Sicherheit enthalten, denn nur ein Wettkampf ohne Zwischenfälle ist ein guter Wettkampf. Und zum Glück gibt es im Bereich des Bogenschießens bis heute keine nennenswerten Unfälle. Die Unfälle beim Bogenschießen kommen eher im Umfeld vor als beim eigentlichen Schießen.
Wer Wert auf Sicherheit legt, achtet aber auch auf das Material. Einen beschädigten Pfeil noch einmal zu schießen, darf als dumm bezeichnet werden. Auch der Bogen, hierzu zählt insbesondere die Pfeilauflage, darf keine Beschädigung aufweisen. Ist ein Pfeil oder die Pfeilauflage schadhaft, kann die Flugbahn des Pfeils unberechenbar werden. Der Bogenschütze muss daher sein Material immer wieder kontrollieren. Insbesondere, wenn ein Pfeil "seltsam" geflogen ist, sollte umgehend der Pfeil und der Bogen auf eine Beschädigung überprüft werden, die das Schussbild ausgelöst haben.
Viele Unfälle beim Bogenschießen geschehen an der Zielscheibe, wenn ein Pfeil gezogen wird, während sich jemand unmittelbar dahinter aufhält und dann den Pfeil in das Gesicht geschlagen bekommt. Oder wenn die Zielscheibe nicht sicher befestigt ist und umfällt. Insbesondere die schweren Stramitscheiben können hierbei schwere Verletzungen verursachen.
Bogenschießen sollte daher nie hektisch, sondern stets mit Ruhe und Umsicht ausgeübt werden. Wenn ein Bogenschütze nicht die notwendige Ruhe zeigt, sollte die Aufsicht besonders aufmerksam sein. Beim Bogenschießen auf offiziellen Bogenschießplätzen wird sehr auf Sicherheit geachtet.