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Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) ist die größte Personenvereinigung in Deutschland, in dem etwa 90.000 Turn- und Sportvereine mit rund 27 Millionen Mitgliedern vertreten sind.
Der DOSB vertritt die Interessen von den 16 Landessportbünden, 55 Spitzenverbänden, 11 Sportverbänden mit besonderer Aufgabenstellung, 6 Verbänden für Wissenschaft und Bildung und 2 Förderverbänden.
Die Sportverwaltung in Deutschland unterteilt sich in die Selbstverwaltung des Sports und in der öffentlichen Sportverwaltung.
Der Sport in Deutschland ruht auf zwei Säulen, zum einen wird der Sport in einer Selberverwaltung geführt. Hierzu gehört zum Beispiel:
Diese Arbeiten und Aufgaben werden vom DOSB, den Landessportbünden, untergeordneten Sportkreisen und natürlich von den Fachverbänden vorgenommen.
Der Sport wird aber auch von der öffentlichen Verwaltung beeinflusst. Die öffentliche Sportverwaltung wird von dem Bund (z. B. für olympische Spiele oder Großereignisse), den Ländern und den Kommunen geführt. Hierzu zählen
Die Aufgabe der Landesverbände und des Bundesverbandes ist es, den direkten Kontakt zu der öffentlichen Sportverwaltung herzustellen und die Interessen der Sportvereine und -verbände wahrzunehmen. Umgekehrt nimmt auch die Politik auf diesem Wege Einfluss auf den Sport, z. B. wird die Anerkennung und die Umsetzung der Anti-Doping-Vorschriften von der politischer Seite stark gefordert.
Da die Vereine einen großen Beitrag zur Gesellschaft und vor allem zur Jugendarbeit leisten, ist hier eine gute Zusammenarbeit von unser aller Vorteil.
Die Fachverbände organisieren den Wettkampfbetrieb, ermitteln die Kreis-, Bezirks- und Landesmeister, übernehmen die Talentsuche und Talentförderung und führen die Trainer-, Übungsleiter- und Fachübungsleiterausbildung durch.